Mittwoch, 20. August 2014

Whiskymarinade - MargareteMarie grillt

Der Sommer ist derzeit lausig. Doch das ist noch lange kein Grund, sich den Spaß verderben zu lassen. Grillen kann man schließlich bei jedem Wetter. Und für einen echten Malt-Geek sollte der Whisky dabei nicht fehlen. 

Aber Whisky und Grillen, passt das auch zusammen? 

Campari hat in diesem Sommer eine Grill-Marinade mit und zum Glenfiddich 15 entwickelt. Wie gut diese Whisky-Marinade schmeckt, habe ich gemeinsam mit zwei Profi-Köchen an drei verschiedenen Fleischsorten getestet. 
 
Der Einfachheit halber haben wir die marinierten Fleischstücke nicht auf einem Grill, sondern in einer Grillpfanne gebraten. Selbstverständlich ist die Marinade genau so gut für einen Holzkohle- oder Elektro-Grill geeignet.

 Das Ergebnis unserer Versuchsreihe und das Rezept für die Marinade gibt es diesmal nicht als Text, sondern zur besseren Anschaulichkeit als Video.

Viel Spaß beim Zuschauen!



Highland Park: Dark Origins

Die schottische Brennerei Highland Park hat in der jüngeren Vergangenheit einige neue Whiskys ohne Altersangabe auf den Markt gebracht, die nordischen Göttern und Legendengestalten gewidmet waren. Von den Fans wurden sie mit unterschiedlicher Resonanz aufgenommen. 

Im September wird ein weiterer "Themen-Whisky" die Core-Range dauerhaft ergänzen: "Dark Origins". Mit ihm sollen die Ursprünge der Brennerei auf den Orkney-Inseln beschworen werden. Die Idee ist reizvoll. Doch kann er auch im Geschmack überzeugen? 
 
Pressefoto
Wie so häufig bei NAS-Whiskys, also Whiskys ohne Altersangabe, gibt die Pressemitteilung interessante Hinweise auf die Fässerauswahl: Dark Origins wird  "aus doppelt so vielen neuen, first-fill Sherry-Fässern abgefüllt wie der Klassiker Highland Park12 Jahre".

Nun mag diese Mengenangabe zwar nicht allzu präzise sein, doch die dunklen, schweren, würzigen Aromen werden beim Dark Origins ganz bewußt in den Vordergrund geschoben. Und mit einer netten Geschichte aus den dunklen Gründertagen der Brennerei verbunden:  gegen Ende des 18. Jahrhunderts gelang es Magnus "Mansie" Eunson, der als Begründer von Highland Park gilt,  den Steuereintreibern der damaligen Zeit immer wieder zu entgehen, indem er seinen illegal gebrannten Whisky unter der Kanzlei seiner Kirche versteckte. Ob der gute Mansie bereits die wohltuende Wirkung von First-Fill-Sherry-Fässern kannte, liegt jedoch im Dunkeln der Geschichte verborgen...

Dark Origins, Highland Park, NAS, nicht kältefiltriert, 46.8%



Highland Park. Dark Origins.        Foto: MargareteMarie

Aroma:
Wow. Dark Origins kommt sofort wuchtig und nachdrücklich in der Nase an. Zarte Rauchnoten nach kalter Asche harmonieren angenehm mit dunklen Sherry-Tönen, die den Whisky dominieren. Dark Origins hat kaum Süße, und es dauert mehr als eine Viertel Stunde, ehe auch leichte Vanille und Honig-Noten wahrnehmbar werden. In Vordergrund stehen vielmehr würzige, kräftige, weinige Noten, auch dunkle Trockenfrüchte, die von frischen und nussigen Aromen begleitet werden. Wenig Holz, viel frisches Ozon. Man mag die Nase gar nicht mehr aus dem Glas nehmen.

Geschmack:
Kräftig. Zarter Rauch legt sich sofort auf die Zunge, dazu kommen Leder, Tabak, Schokolade, und geröstete Nüsse.

Fazit:
Dark Origins kann die Erwartungen, die sein Name weckt, auch erfüllen. Er ist insgesamt sehr ausgewogen, mit kräftigen, intensiven Sherry- und Rauch-Aromen, die Assoziationen wecken an ein wärmendes Herdfeuer der letzten Nacht, an rauen Seegang und an schweigsame, starke Kerle aus vergangener Zeit. Eine sehr gelungene Komposition.




MargareteMarie meint:

Der Hinweis in der Pressemitteilung legt den Vergleich mit dem 12jährigen nahe. Und in der Tat, der Dark Origins fällt deutlich intensiver und fülliger im Aroma und im Geschmack aus als der Highland Park 12, den er locker in den Schatten stellt.

Die jugendliche Frische, die ihm anhaftet, legt jedoch die Vermutung nahe, dass er überwiegend aus jüngeren Fässern besteht, vielleicht durchschnittlich zwischen 8 und 10 Jahren. Doch das fehlende Alter wird durch die gesteigerte Aromenfülle mehr als wettgemacht.

Ich bin mir sicher, dass in einer Blindverkostung die Mehrzahl der Teilnehmer dem Dark Origins den Vorzug geben würden. Auch mich und meinen Mit-Tester hat er überzeugen können. Obwohl er vermutlich insgesamt jünger ist als der 12jährige, hat er uns deutlich besser geschmeckt.

Dark Origins entwickelt im Glas und auf der Zunge eine wunderbare Präsenz und Ausgewogenheit und  gehört ganz klar  in die Reihe jener NAS-Whiskys, die durch ihre Wucht und ihre Fülle begeistern können.

Dark Origins  übertrumpft den 12jährigen allerdings auch deutlich im Preis: die offizielle Preisempfehlung liegt bei 80 Euro. Geschmack hat scheinbar seinen Preis.

9 Punkte (von 10)

Highland Park. Dark Origins.             Foto: MargareteMarie

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Highland Park Freya

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Highland Park Loki

Neues und altes von Highland Park


News Box: Bacardi plant neue Single Malt Abfüllungen

Die Single Malt Whiskys der schottischen Brennereien Aberfeldy, Aultmore, Craigellachie, Macduff und  Royal Brackla waren bisher nur in geringen Mengen  erhältlich, denn Bacardi, in dessen Besitz sich diese Brennereien befinden, hat sich bisher nicht sonderlich für den Single Malt Markt interessiert.

Der größte Teil der Produktion wurde von Bacardi für ihre Blended Whiskys benutzt, vor allem John Dewar's und der bei uns weniger bekannte William Lawson's.

Das soll jetzt anders werden: Bacardi will endlich auf den Single-Malt-Zug aufspringen, der seit geraumer Zeit gehörig an Fahrt aufgenommen hat.


Donnerstag, 14. August 2014

A Lady of Taste. Lady of the Glen.

Der Whiskyboom der vergangenen Jahre hat nicht nur den Brennereien Auftrieb gegeben, sondern auch einige neue unabhängige Abfüller hervorgebracht. 

In Deutschland haben beispielsweise Anam na h-Alba, Best Dram oder Tasting Fellows in kurzer Zeit viele Fans gewonnen. 

Auch in Großbritannien und den USA hat es einige neue Firmen gegeben, etwa Alison Patel und ihr Brenne Whisky oder John Glaser und Compass Box, der sich mit ungewöhnlichen Blended Malts einen Namen gemacht hat. 

Ein noch recht junger unabhängiger Abfüller aus Schottland ist Lady of the Glen. 2012 wurde die Firma von Gregor Hannah gegründet.

 
Seither hat Hannah einige interessante Einzelfassabfüllungen in Fassstärke auf den Markt gebracht, die alle in kurzer Zeit ausverkauft waren.

Mittwoch, 13. August 2014

Zeit für neue Freunde: Kavalan.

Alles im Leben hat seine Zeit. Es gibt Zeit für die Liebe, Zeit für Trauer, Zeit für Freude. 
Es gibt Zeit für schottischen Whisky, für Bourbon und für Whisky aus Fernost. 
Und es gibt Zeit für Freundschaft. Letztes Wochenende war es für mich an der Zeit, die traurigen Gefühle hinter mir zu lassen, fröhlich zu sein und neue Freundschaften zu schließen. 
 
Und es war auch endlich Zeit, mich einem Thema zu widmen, das schon lange auf meiner Wunschliste steht: Kavalan. Der Whisky aus Taiwan. 

Mittwoch, 30. Juli 2014

Whisky, Zigarren und Abschied nehmen von lieben Menschen

Sommerzeit ist immer auch Reisezeit. Meist beschränkt sich die Reise auf einen kurzen Zeitraum. Solche Reisen stimmen uns fröhlich. Manchmal dauern Reisen auch länger. Dann heißt es Abschied nehmen. Was bleibt, ist die Erinnerung an gemeinsame Tage.
 

Sonntag, 6. Juli 2014

Geheimtip Delitzsch: Indie-Whisky-Summer-Party Teil I

Aus der Musik-Branche kennen wir den Begriff der Indie-Label schon seit langem. Doch auch in der Whisky-Branche gibt es sie: die "independent whisky bottlers", die unabhängigen Abfüller. Noch gelten die meisten von ihnen als Geheimtip. Am vergangenen Wochenende traf sich die Haute-Volée der deutschen Whisky-Indie-Szene  in einem kleinen Städtchen in der Nähe von Leipzig.  
 

 
Abseits von den großen Messen und bekannten Veranstaltungen fand rund um die alte Stadtpfarrkirche in Delitzsch die erste "Independent Whisky Summer Party" statt, und einige der besten Whisky-Händler der Republik waren dem Ruf des Veranstalters gefolgt. Denn eingeladen hatte zu diesem ganz besonderen Whisky-Festival einer der alten Hasen der Szene. Oder vielleicht sollte ich lieber sagen: ein alter "Indianer" - Jens Fahr aus der Altstadtkneipe Nr. 2.

Seit über 20 Jahren wird in Delitzsch im Juni das Peter-und-Paul-Stadtfest gefeiert, und seit einigen Jahren gehört Jens Fahr auch zur Organisations-Gesellschaft. In diesem Jahr hat er sich einen ganz persönlichen Wunsch erfüllt: direkt vis-à-vis seiner Altstadtkneipe  stand während der Festtage auch ein kleines Whisky-Indie-Sommer-Zeltdorf.

Montag, 2. Juni 2014

Ardbeg-Day 2014: Impressionen und Interview mit Bryony MacIntyre (Whisky Creation Team Ardbeg)

Endlich ist er da: seit Monaten warten die Fans auf ihn, am vergangenen Wochenende dann war es soweit. Der neue Ardbeg Auriverdes wurde offiziell den Fans vorgestellt.  Auf dem Bonner "Kunstrasen" hatten 400 Committee-Mitglieder die Gelegenheit, ihn erstmalig im Rahmen des diesjährigen Ardbeg-Day zu verkosten.
 
MargareteMarie

Wenn Islay feiert, feiert die Welt. Jedenfalls, wenn es um Ardbeg geht. Denn wenn die Kult-Brennerei auf der schottischen Hebriden-Insel Islay zum Ardbeg-Day einlädt, feiern die Fans rund um den Globus mit. Von Schottland bis Südafrika fanden in unzähligen Ländern der Welt am vergangenen Wochenende die Ardbeg-Tage statt, die in diesem Jahr ganz im Zeichen der kommenden Fußballweltmeisterschaft in Brasilien standen.

Der neue Ardbeg trägt einen berühmten Namen: Auriverdes heißt die diesjährige Sonderabfüllung, und spielt damit nicht nur auf die Farben der Brennerei an (Gold und Grün), sondern auch auf die Brasilianische Fußball-Nationalmannschaft, die ebenfalls in Gold und Grün auf Torjagd geht.



Auch in Bonn wurde fröhlich gekickt und gefeiert, und ich hatte gottseidank rechtzeitig mein Ticket bestellt. Anders als im vergangenen Jahr war es diesmal möglich, eine Flasche Auriverdes direkt vor Ort zu erwerben. Vorausgesetzt, man war angemeldet und hatte seine Flasche vorbestellt. Und natürlich war der Höhepunkt des Tages auch diesmal wieder die Präsentation und gemeinsame Verkostung der neuen Sonderabfüllung.

Eigens aus Schottland war diesmal Bryony MacIntyre angereist, die zum Whisky Creation Team von Dr. Bill Lumsden gehört und an der Entwicklung des Auriverdes maßgeblich beteiligt war. Ich habe die Gelegenheit genutzt und Bryony über den neuen Ardbeg Auriverdes befragt. Das komplette Interview mit ihr findet ihr weiter unten.

Wer Lust hatte, konnte beim Human Table Football mitmachen, Heuballen werfen oder Quizfragen beantworten. Ich muss zugeben, Fußball ist nicht so ganz mein Ding, aber ehe ich mich versah, hatte ich ein grünes Band am Arm und war plötzlich Mitglied im Fußball-Team "Serendipidy". Mit zum Team gehörten auch die Food-Blogger "Küchenjunge",  Christine von "KeksundKarotte" und Jochen von "Vivaculinaria" sowie Rainer, dem ich viele tolle Fotos vom Ardbeg-Day verdanke.

Als ich dann aber die Fußball-Arena sah, hab ich mich elegant aus der Affaire gezogen: an schwere Eisenstangen gekettet zu sein erschien mir nicht wirklich das wahre Vergnügen, und ich hab ruckzuck auf alle "Wir-sind-Frauen-wir-können-das-auch"-Parolen gepfiffen und beschlossen, mein Team stattdessen durch lautstarkes Anfeuern zu unterstützen. Es gibt Situationen, da bin ich gerne Frau:-) Meine Hochachtung an Christine, die tatsächlich ihren Mann gestanden und mitgespielt hat.
"Küchenjunge", Tobias, Sascha, Rainer, Christine

Gewonnen haben wir am Ende aber nicht, die Ehre ging an das Team "Shorty", aber Spaß gemacht hat es trotzdem. Bei strahlend blauem Himmel haben wir einen herrlichen Nachmittag verbracht, zusammengesessen, geklönt, gelacht, gegessen und natürlich Ardbeg getrunken. Was mich wieder einmal beeindruckt hat: Freibier gab es so viel man wollte, und auch der Whisky hat kaum was gekostet. Und dennoch gab es am Ende des Tages keine Betrunkenen, keine Koma-Säufer und keine Krakeeler. Sondern jede Menge Spaß, nette Freunde, schöne Gespräche und viel Genuss.

Der Nachmittag verging wie im Flug, und dann wurden endlich die Tabletts rundgereicht mit dem neuen Ardbeg Auriverdes. Und ganz am Schluß hatte Tobias dann noch ein kleines Highlight für uns dabei: ein Kistchen mit Zigarren, mit einer Empfehlung von Dr. Bill Lumsden, dem Director of Analytics and Whisky Creation. Denn die "Cohiba Maduro 5" passen ganz wunderbar zu einem Glas Ardbeg Auriverdes. Fast so gut wie Schokolade.

Tobias, Marco

Und hier zum Abschluß noch ein Video mit ganz viele Foto-Impressionen und das Interview mit Bryony MacIntyre zum neuen Ardbeg Auriverdes.





Ausführliche Verkostungsnotizen folgen morgen. Nur so viel sei schon verraten: ich find ihn toll!!!




Freitag, 30. Mai 2014

Ein besonderer Whisky für eine besondere Lady

Gestern war Vatertag. Viele Väter begnügen sich an diesem Tag mit ein  paar Bierchen. Doch Gavin Ryan Thomson  aus Saarbrücken hat sich zur Feier des Tages einen Feis Ile Bowmore Handfilled 16 Years gegönnt, den er im vergangenen Jahr persönlich während des Whisky-Festivals auf der Insel Islay abfüllte. 
Schließlich wurde vor  zwei Monaten  seine kleine Tochter Emma geboren. Und auch den Geburtstag der jungen Dame hat der gebürtige Schotte  mit einem besonders edlen und seltenen  Dram begossen: einem Glen Grant 50 Years! Gavin gehört zu jener besonderen Sorte von Menschen, die vom Whisky-Fieber befallen sind. Und in seiner Freizeit dreht sich alles um das schottische Lebenswasser.
 
 
Wenn Gavin Ryan Thomson nach Hause kommt, gilt sein erster Blick seiner Frau und seiner kleinen Tochter. Doch der junge Familienvater hat noch eine zweite, große Leidenschaft: schottischer Whisky.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Whisky-Fair Rhein-Ruhr 2014

Am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal die „Whisky-Fair Rhein-Ruhr“ in Düsseldorf statt. Und wagte ein neues Konzept: zwischen Edel-Oldtimern und Liebhaber-Fahrzeugen präsentierten über 40 Aussteller ihre Whiskys aus aller Welt. In der zeitlos-entspannten Atmosphäre der Classic Remise ließ es sich wunderbar von Stand zu Stand schlendern, um zu tasten, zu plaudern, zu fachsimpeln oder einfach nur eine schöne Zeit zu haben. Mehr als 800 Besucher fanden im Laufe des Tages den Weg in die Halle und sorgten dafür, dass die Messe auf Anhieb ein großer Erfolg wurde.
 
 
Die Whisky-Fair Rhein-Ruhr war die kleinste Messe, die ich im Laufe der vergangenen Monate besucht habe. Und genau das hat mir so gut gefallen, denn sie bot mir eine wohltuende Abwechslung vom Whisky-Rummel der großen Veranstaltungen. Gemütlich, entspannt, fast familiär war die Stimmung, und es blieb viel Zeit für persönliche Gespräche.

Wer das Adelphi-Tasting mit Grame Bowie gebucht hatte, konnte nicht nur die neuen Abfüllungen probieren, sondern erhielt auch die neuesten Informationen über die neue Brennerei von Adelphi, Ardnamurchan.

Ganz neu im Programm bei Rolf Kaspar sind die Abfüllungen der „Ultimate Whisky Company” von Han und Maurice van Wees. Deutschlands bekannteste Spirituosen-Expertin Julia Nourney hat vier davon im Tasting vorgestellt und dabei die Teilnehmer mit ihrem umfangreichen Whisky-Wissen begeistert.


Auch Deutschlands einzige Brennerei-Besitzerin und Pharmazie-Ingenieurin Cornelia Bohn war mit ihrem Preußischen Whisky am Stand. 


Eine sehr nette Aktion fand ich am Stand von Sansibar: hier verkaufte Jens kleine Whisky- und Cognac-Samples, deren Erlös den Menschen zu Gute kommen wird, die von der Flutkatastrophe in Kroatien, Bosnien und Serbien betroffen waren.


Interessante Neu-Abfüllungen gab es wie immer am Stand von Alba bei Dietmar und Schulz und Corinna Schwarz. Ein Highlight diesmal: „Stronachie“, 18 years, eine Small Batch Release von A.D.Rattray, mit einem super Preis-Leistungs-Verhältnis.

Und ganz zum Schluß gab es um 18 Uhr noch ein persönliches Highlight für mich: Autor Wolfgang Nolzen las aus seinem neuen Whisky-Roman "Kildonan", in dem eindringlich und detailiert der schottische Alltag zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschildert wird - natürlich rund um das Whisky-Brennen.



Was mich besonders freute: ich habe endlich mal die Blogger-Kollegen von „Whisky-Experts“ getroffen, die mit einem eigenen Stand vertreten waren. Neben einigen Standards entdeckte ich bei ihnen auch ein besonderes Schätzchen: Bernhard Rems hatte eigens aus Südafrika eine Flasche des „Three Ships“ Single Malt Whiskys dabei, der in Deutschland nur sehr schwer zu haben ist.
 

Einen ausführlichen Bericht über die Whisky-Fair Rhein-Ruhr findet ihr dann auch im Blog der Whisky-Experts:[hier]

Hier noch ein paar persönliche Impressionen von der Messe: