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Schöne Tage Euch Allen

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Mit diesem wunderbaren Whiskey-Cocktail von Achim möchte ich mich von Euch in die Weihnachtsferien verabschieden. Es war einer der besten Manhattan, die ich bisher getrunken habe, und das i-tüpfelchen waren die Cocktail-Kirschen, die Achim zuvor einige Tage in Bourbon mariniert hatte. Wer das Foto nicht sehen kann: die Zutaten waren ein Sazerac Straight Rye Whiskey der amerikanischen Buffalo Trace Brennerei und ein Martini Gran Lusso Jubiläumsausgabe. Der Cocktail war ganz große Klasse und ist meine Empfehlung für die Feiertage.

Ich mache jetzt auch Weihnachtsferien, ab dem 12. Januar geht es wieder weiter hier im Blog.


Ich wünsche Euch allen schöne Weihnachten, einen guten Rutsch und eine wunderbare Zeit zwischen den Jahren.
Eure MargareteMarie

Adventskalender: Bunnahabhain Weihnachts-Whisky von The Whisky Chamber

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Bunnahabhain liegt abgeschieden im Norden der berühmten schottischen Whisky-Insel Islay, die zu den inneren Hebriden gehört. Doch anders als bei den anderen Islay-Brennereien ist der Single Malt von Bunnahabhain normalerweise gar nicht oder nur wenig getorft. Der Einfluss des Meeres ist auch bei Bunnahabhain allgegenwärtig, und am kleinen Hafen von Bunnahabhain legen oft die Boote der einheimischen Fischer an, um Krabben und Hummer anzubieten oder um ein kleines Schwätzchen zu halten.  An stürmischen Winter-Tagen bietet die Anlegestelle aber auch Schutz vor den Naturgewalten.

Adventskalender: Viking oder eine Reise zu sich selbst

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Unter einen schönen Weihnachtsbaum gehört auch eine gute Flasche Whisky. Aber auch ein gutes Buch darf nicht fehlen. Bei der Schweizer Brennerei Säntis Malt habe ich beides gefunden, einen guten Whisky und das passende Buch dazu. Der Titel: Viking. Geschrieben hat es jemand, der von beidem viel versteht.

Adventskalender: Alt, älter, am teuersten. The Dalmore Constellation Collection

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Die Brennerei Dalmore hat in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung erlebt und viele ihrer  Sonderabfüllungen mit alten Whiskys erzielten Rekordsummen. 2012 erschien eine ganz besondere Ausgabe: The Dalmore Constellation Collection. Unter diesem Namen wurden 21 Einzelfass-Abfüllungen zusammengefasst, die zwischen 1964 und 1992 destilliert wurden. 158.000 Pfund kostet die komplette Sammlung. In Frankfurt hatte ich die seltene Gelegenheit, vier der Abfüllungen verkosten zu können.

Adventskalender: Highland Park 25

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Die schottische Brennerei Highland Park genießt einen ausgezeichneten Ruf,  ihr Whisky gilt als einer der besten der Welt. Mit einer Vielzahl von limitierten Abfüllungen wie "Leif Erikson", "Earl Haakon" und "Thor" hat man in den letzten Jahren vor allem Begehrlichkeiten bei Whisky-Sammlern geweckt. Doch daneben gibt es auch die Standard-Range von 10-, 12-, 15-, 18-, 25-, 30-, 40- und 50-jährigem Highland-Park. In diesem Jahr wurde der  Highland Park 25 neu aufgelegt. Bei der Ultimate Spirits Challenge in New York erhielt er traumhafte 100 von 100 möglichen Punkten.

Adventskalender: Slyrs vom Schliersee

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Einer der bekanntesten deutschen Whiskys ist Slyrs. Schon 1999 hatte der gelernte Brennmeister Florian Stetter von der Brennerei Lantenhammer die Idee, einen bayrischen Whisky zu erschaffen. Zunächst wurde mit klassischen Obstbrennblasen gebrannt. 2003 hat sich Florian Stetter dann seinen Traum erfüllt und die neue Brennerei Slyrs am Schliersee gegründet. 

Adventskalender: Neues von Aureum

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Über 150 Whisky-Produzenten soll es mittlerweile in Deutschland geben. Meistens handelt es sich dabei um Familien-Betriebe, die seit vielen Generationen feine Obst- und Kornbrände herstellen und mit der Produktion von Whisky Neuland betreten. Auch die traditionsreiche Brennerei Ziegler aus Main-Franken hat seit 2010 einen drei-jährigen Whisky im Angebot. Jetzt haben sie zum Sprung nach vorne angesetzt und gleich zwei Neuerscheinungen herausgebracht: den fünfjährigen Aureum 5 und eine Vintage-Abfüllung von 2008 in Fassstärke, die beide sehr vielversprechend sind.

Adventskalender: The Famous Grouse (für Mark)

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The Famous Grouse, das berühmte Moorhuhn, ist seit Jahrzehnten einer der beliebtesten und meist-gekauften Blended Malts in Schottland. Millionen von Menschen haben ihn bei mehr oder weniger wichtigen Ereignissen getrunken und verbinden die unterschiedlichsten Erinnerungen mit ihm. Für mich wird dieser Whisky für immer mit einer ganz bestimmten Person verbunden sein: mit Mark Armin Giesler, the German Grouse.

Adventskalender: Threeland Whisky aus dem Dreiländereck

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Grenzlandregionen haben oft einen ganz besonderen Charme, denn das Zusammentreffen von verschiedenen Sprachen und Mentalitäten führt meist zu einer spannenden Kultur-Melange. Auch das Dreiländer-Eck zwischen Saarland, Frankreich und Luxemburg hat durch die Grenzlage seinen eigenen Charakter entwickelt. Neuerdings besitzt die Region auch ein schottisches Element: hier ist in einer kleinen Grenzlandortschaft der Three-Land-Whisky zuhause. 

Adventskalender: Kilchoman, 100% Islay

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Kilchoman ist eine noch sehr junge Brennerei auf der schottischen Insel Islay.  Bereits im Jahr 2000 entwickelte der Engländer Anthony Wills die Idee für eine kleine, traditionelle Farmbrennerei auf Islay, der Heimatinsel seiner Frau. Doch es sollte fast fünf Jahre dauern, bis im Juni 2005 endlich der erste Alkohol auf der Rockside-Farm floss. Viel Überzeugnungskraft und Durchhaltevermögen waren nötig, um das ehrgeizige Projekt zum Erfolg zu führen - aber auch das fundierte Wissen eines Dr. Jim Swan, dem Berater der Brennerei.  Malt Ambassador und Sohn vom Chef Peter Wills hat die neuen Whiskys von Kilchoman auf der Aquavitae 2013 vorgestellt.

Adventskalender: Blackstone, 12, von Aldi

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Einen guten Whisky zu finden, ist kein Problem. Vorausgesetzt man hat das nötige Geld. Die meisten Herstellerbieten mittlerweile eine Vielzahl von erstklassigen High-End-Produktenzu erstklassigen Preisen an. Doch gibt es auch gute Single Malts am anderen Ende der Skala, im Tiefpreisbereich? Aldi versucht es immer wieder zur Weihnachtszeit. In diesem Jahr bietet der Discounter einen 12jährigen Single Malt unter dem Hauslabel "Blackstone" für 19,99 Euro.

Dewar's Baron oder die Frage nach der Moral

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Darf man über Frauen Witze machen? Ich denke ja, aber es kommt auf den Witz an. Dewar's hat es in seinem letzten Werbespot versucht und damit den Zorn vieler Frauen auf sich gezogen. Das Werbevideo wurde inzwischen zurückgezogen. Doch das Problem ist nicht gelöst, denn das schlimmste an diesem Clip ist nicht nur die Darstellung der Frau. Sondern auch die Illusion der Männer.

Adventskalender: Imperial 1997

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Seit ihrer Gründung im Jahr 1897 war die schottische Speyside-Brennerei Imperial wohl öfter  geschlossen als in Produktion. Der Grund für diese negative Bilanz liegt in der Größe der 4 Brennblasen: mit einer Kapazität von jeweils 36.000 l waren sie riesig, und die Inbetriebnahme lohnte sich nur dann, wenn auch eine riesige Menge Whisky gebrannt werden sollte.  Vor der  Jahrtausendwende wurde sie zum letzten Mal geschlossen, und 2005 schien  ihr Abriss beschlossene Sache.  Jetzt soll sie in neuem Glanz auferstehen. 

Adventskalender: Snow Phoenix

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Der meistgekaufte Single Malt der Welt ist bis heute Glenfiddich mit über 12  Millionen  verkauften Flaschen jährlich. Dieser große Erfolg geht vor allem auf das Konto des 12jährigen Glenfiddich, der unaufgeregt gefällig daher kommt und vor allem in den vielen Hotelbars dieser Welt zuhause ist, wo man den Whisky nebenbei trinkt und beim Small Talken oder Flirten nicht durch zu viel Aufregung im Glas abgelenkt werden möchte. Bei vielen Whisky-Fans steht Glenfiddich deshalb im Ruf, langweilig und von durchschnittlicher Qualität zu sein. Sehr zu Unrecht, denn auch bei Glenfiddich gibt es viele wunderbare Abfüllungen, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

Adventskalender: Benrinnes 11 "Vom Fass"

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Die Genuss-Ketten  "Vom Fass" oder "Wajos" sind vor allem für Essig, Öl und feine Brände bekannt. Doch immer häufiger führen die einzelnen Läden auch Whisky im Angebot. Bei meinem letzten Besuch in Windsor (UK) konnte ich nicht widerstehen und habe mir einen 11jährigen Benrinnes "Vom Fass" mitgebracht.  Höchste Zeit, ihn endlich aufzumachen und zu probieren.

Adventskalender: Longmorn 1996, The Ultimate

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Longmorn ist eine der fünf wichtigsten Brennereien im Konzern von Pernod Ricard und gehört ebenso wie  Strathisla zu den Leadmalts für Chivas Regal. Im vergangenen Jahr wurde die Brennerei in großem Umfang modernisiert und erweitert. Die Brennerei hat bisher keine offiziellen Besucherzeiten, doch eine Besichtigung ist nach Voranmeldung möglich. Für die japanische Yoichi-Brennerei diente Longmorn als Vorbild, da der Gründer von Yoichi, Masataka Taketsuru, 1919 ein Praktikum in der schottischen Brennerei absolvierte.

Adventskalender: Mannochmore, SMWS 64.33

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Mannochmore ist eine wenig bekannte Brennerei in der schottischen Speyside, denn es gibt von  Mannochmore  nicht allzu viele Single-Malt-Abfüllungen. Der größte Teil der Produktion wird für  die Blends des Großkonzerns Diageo gebraucht, zu dem die Brennerei gehört.  Eigentlich schade, denn Mannochmore hätte auch als Single Malt mehr Beachtung verdient. Einen sehr guten 8jährigen habe ich neulich beim SMWS-Tasting im  "Dead End" in Aschaffenburg entdeckt. 

Adventskalender: The Macallan in Multi-Color

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Die schottische Speyside-Brennerei The Macallan hat im vergangenen Jahr die deutsche Whisky-Szene gewaltig in Aufruhr versetzt. Die Abfüllungen der "klassischen" Sherry-Oak- und Fine-Oak-Reihe wurden bei uns offiziell vom Markt genommen und durch die neuen Abfüllungen der "1824"-Multicolor-Serie ohne Altersangabe ersetzt. Die deutschen Verbraucher hat diese Entscheidung sehr verunsichert. Welcher Macallan ist denn jetzt der beste?

Adventskalender: Alles Sherry. Der neue Tamdhu 10

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Auf den neuen Tamdhu war ich sehr gespannt. Viele Jahrzehnte lang war Tamdhu eine wichtige und angesehene Brennerei in der Speyside, deren Whisky  vor allem von Whisky-Blendern sehr geschätzt wurde.  Doch  als Tamdhu 1999  in den Besitz der Edrington Goup gelangte, geriet die Brennerei ins Abseits. Zu mächtig war die Konkurrenz von The Macallan und Glenrothes, die zum gleichen Konzern gehörten. 2009 wurde Tamdhu schließlich stillgelegt, und eine Weile war ihr Schicksal recht ungewiß.  Erst  2011 kam mit dem Kauf durch die Ian MacLeod Distillers die ersehnte Wende.  Auf der Interwhisky 2013 präsentierte  Rare-Malt-Manager Anthony McCallum-Caron den neuen Tamdhu 10. 

Adventskalender: Glenmorangie Signet

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Seit 2008 gehört er fest zum Portfolio der berühmten Highland-Brennerei, und er hat das Zeug zu einem echten Klassiker. Doch er wird immer nur in "small batches", also in begrenztem Umfang, hergestellt, und auch seine Rezeptur ist alles andere als schlicht und einfach. Kein Wunder also, dass der Glenmorangie Signet oft in einem besonders edlen Ambiente präsentiert wird. Doch kann er auch bei Tageslicht halten, was er im Kerzenschein verspricht? Zuhause habe ich ihn  fernab von jedem Glamour verkostet. 

Adventskalender: Strathisla 12

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Bei meiner Whisky-Tour in die Speyside im letzten Sommer stand auch Strathisla auf  dem Programm, denn sie ist eine der schönsten schottischen Brennereien und ausgesprochen malerisch. Auch der Whisky lohnt sich, und das Besucherzentrum gehört zu den besten in der Speyside.  Bei den Scotch Whisky Masters Awards wurde der 12jährige Strathisla in diesem Jahr zum besten Speyside-Whisky in seiner Altersklasse gewählt. 

Adventskalender: Bowmore 10 The Devil's Casks, very small batch

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Das Tasting mit Bowmore Master Blenderin Rachel Barrie auf der Interwhisky in Frankfurt fand zu meiner großen Enttäuschung in diesem Jahr nicht statt, Rachel musste aus familiären Gründen absagen. 
Als Trost hatte sie ihre jüngste Schöpfung geschickt: die Fässer des Teufels, „the Devil’s Casks“. Für Rachel Barrie gibt es keinen Ersatz. Das wußte auch Jörn Brinkmann vom Team Campari, der uns die traurige Botschaft überbringen musste. Um die enttäuschten Teilnehmer der Grand Master Class wieder aufzumuntern, hatte er deshalb den Whisky aus den Fässer des Teufels mitgebracht und reichlich unter uns verteilt. 

Ich gebe zu, im ersten Augenblick hat er mich damit nicht sonderlich beeindruckt. Ein oder zwei Gläschen eines zehnjähriger Bowmore als Ersatz für ein entgangenes Tasting mit der Master Blenderin läßt mich nicht unbedingt in Jubel ausbrechen. Doch als ich dann mein erstes Glas in der Hand hielt, war ich schlagartig hellwach. Was soll ich sagen - dieser Bowmore ist sündhaft gut! 


Die Kir…

Adventskalender: Glenfarclas 1993 Oloroso Sherry Casks

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Glenfarclas gehört zu den wenigen Brennereien, die bis heute zu keinem Konzern gehören, sondern in Familienbesitz geblieben sind.  1865 haben John Grant und sein Sohn George die Brennerei übernommen, und gründeten die Firma J. & G. Grant Ltd.  Und deshalb heißen die erstgeborenen Söhne seither immer nur John oder George.  Erben verpflichtet halt.

Adventskalender: Ardmore Traditional Cask

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Ein immer  noch unterschätzter Whisky ist der Single Malt von Ardmore.  Die Highland-Brennerei an der Grenze zur Speyside wurde 1898 von Adam Teacher errichtet, dem Sohn des Whisky-Blenders William Teacher, und spielt bis heute zusammen mit Laphroaig eine wichtige Rolle im William Teacher's Blended Whisky.  Mittlerweile gehört Ardmore zu den Signature Malts von Beam Global.  Charakteristisch für Ardmore ist der deutliche Rauchgeschmack.

Adventskalender: Glenrothes Vintage 1995 (17 Jahre)

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Glenrothes ist eine traditionsreiche Brennerei in der Speyside und hat kuriose Besitzverhältnisse: Die Brennerei selbst gehört seit 1999 zur Edrington Group, in deren Besitz auch The Macallan und Highland Park ist. Doch die Markenrechte am Single Malt gehören seit 2010 Berry Brothers and Rudd, einem Londoner Wein- und Spirituosenhändler.

Advent, Advent...

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Liebe Freunde und Freundinnen, Wenn ihr meinen Blog in den vergangenen Monaten verfolgt habt, dann wisst ihr auch, dass ich viel unterwegs war auf meiner Suche nach guten Whiskys. Ich habe viel Spaß dabei gehabt und habe auch viele nette Menschen kennen gelernt. Doch allmählich beginnt die dunkle Jahreszeit, und hier im Vogelsberg gab es auch schon die ersten Schneeflocken. So langsam bekomme ich Lust auf mehr Gemütlichkeit, auf kuschelige Abende auf meiner Couch und auf Kerzenschein. Und dazu natürlich einen guten Whisky im Glas. Der Advent ist eine wunderbare Zeit für mehr Ruhe und Besinnlichkeit und jetzt möchte ich auch all die Schätze genießen, die ich in den letzten Wochen und Monaten sammeln konnte. Deshalb habe ich einen Whisky-Adventskalender erstellt und ich werde euch bis Weihnachten jeden Tag einen Whisky vorstellen, der mir gut gefallen hat. Ich wünsche euch einen schönen Advent, Sláinte mhath





The Glenlivet: The Guardians' Chapter

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Im Februar 2014  wird es eine neue Sonderedition bei Glenlivet geben. Wie diese Sonderedition schmecken soll, können die Fans von Glenlivet jetzt entscheiden: weltweit sind die Whisky-Connaisseure und Freunde von Glenlivet aufgefordert, online abzustimmen, welcher Whisky im Frühjahr in die Regale kommen soll. 3 Varianten stehen zur Auswahl: "Classic", "Revival", "Exotic". Auf der Interwhisky in Frankfurt hatte ich Gelegenheit, die 3 Kandidaten zu verkosten.

Whisky-Messen: Interwhisky Frankfurt, 2013

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Die Interwhisky Frankfurt ist eine der wichtigsten Whisky-Messen in Deutschland. Und sie platzt aus allen Nähten. Schon im vergangenen Jahr zog die Veranstaltung  ins Thurn-und-Taxis-Palais, um mehr Platz zu haben. Genutzt hatte es wenig, die neuen Räumlichkeiten in der Frankfurter Innenstadt waren dem Ansturm der Besucher nicht gewachsen. Wie war es dieses Jahr?

Reisetip Hamburg: Whisky, Cocktails und gebrochene Herzen

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Whisky-Messen werden in Deutschland immer beliebter.  Die Frankfurter Interwhisky ist gerade zu Ende,  und die Hamburger Hansespirit im Januar 2014 wirft bereits ihre Schatten voraus. Viele Whisky-Tastings sind jetzt schon online buchbar. Doch auch vor oder nach der Messe läßt sich in Hamburg so manches Geheimnis entdecken.

And I will luve thee still, my dear, Till a' the seas gang dry (Robert Burns)

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Whisky und Freundschaft gehen gut zusammen. Das wusste schon Robert Burns, der über beides oft in seinen Liedern erzählt. Aber was ist mit Whisky und Liebe? Passt das auch? Ich habe Zwei gefragt, die es wissen müssen: Mark Giesler und seine Lebensgefährtin Sabine. Die beiden führen eine nicht alltägliche Beziehung, in der sich (fast) alles um Whisky dreht.

Flüssige Verführer: Whisky-Cocktails

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Angeblich haben die Amerikaner den Cocktail ja nur erfunden, damit sie den Alkohol darin verstecken können. Doch manche Whiskys sind so gut, dass man sie gar nicht verstecken möchte. Wie beispielsweise der Glenmorangie Signet. Im Frankfurter Roomers Hotel habe ich kürzlich bei einem Tasting einige Cocktails mit diesem Ausnahme-Whisky probieren können, die allesamt sündhaft gut waren. Zum Nachmachen gibt es heute die Rezepte dieser flüssigen Verführungskünstler:

Ein Abend für die Sinne: Glenmorangie Signet

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Wir alle kennen die Situation: Bei einem abendfüllenden Whiskytasting werden oft 6, 8 oder mehr Whiskys präsentiert. Doch die besten Flaschen kommen dabei meistens zu kurz, denn natürlich hebt sich der Gastgeber den flüssigen Star des Abends bis zum Ende auf, wenn die Geschmacksnerven bereits deutlich überlastet und unser Geruchsinn hoffnungslos überfordert ist. Im Frankfurter Roomers Hotel hatte ich Gelegenheit, ein Whisky-Tasting der ganz anderen Art zu erleben. Die Brennerei Glenmorangie zeigt sich wieder einmal innovativ und präsentiert einen Abend für die Sinne.

Ein Seitensprung mit Ferdinand

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In einem Whisky-Blog sollte sich eigentlich immer alles um Whisky drehen. Doch bei einem Kurz-Trip ins Dreiländer-Eck zwischen Frankreich, Deutschland und Luxemburg habe ich in der Whisky-Brennerei Avadis einen neuen Gin entdeckt, der mich so begeistert hat, dass ich mir heute einen „Seitensprung“ erlaube. Darf ich vorstellen: der Saar-Gin von Forstmeister Ferdinand.

Miss Whisky

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Frauen in der Whisky-Branche sind nicht nur selten, sondern auch selten bekannt. Die Finanz-Journalistin und Whisky-Bloggerin Alwynne Gwin ist angetreten, das zu ändern. In ihrem Blog "Miss Whisky" stellt sie regelmäßig auch interessante Frauen aus der Whisky-Branche vor. Bei meinem letzten Besuch in  London [siehe hier] hatte ich Gelegenheit, mich mit der gebürtigen Kanadierin über ihre Rolle als Whisky-Ambassador und ihr Engagement für die Marie Curie Krebsstiftung zu unterhalten.



My Name is Loki

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Schon ihr Name hat einen mythischen Klang: die Orkney-Inseln. Die Schotten haben die Kunst des Destillierens auf diesen Archipel am Rande des Nordmeeres gebracht, doch bis ins 15. Jahrhundert gehörte die Inselgruppe zum Königreich Norwegen und war ein strategisch wichtiger Knotenpunkt im Handelsnetz der seefahrenden Völker. Mit der Valhalla-Kollektion will die  Brennerei Highland Park an dieses reiche Kulturerbe ihrer nordischen Vergangenheit erinnern und trifft mit Loki den Nerv der Zeit.




Neues und Altes von Highland Park

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Highland Park ist schon seit Jahren eine der angesehensten Brennereien in Schottland. Vielleicht liegt es an dem tollen Whisky, vielleicht an der Faszination der Orkney Inseln, dass Highland Park bei den Genießern so begehrt ist. Auf der Aquavitae hatte ich Gelegenheit, Neues und Altes von Highland Park zu probieren. 




Das Kern-Sortiment von Highland Park wird seit diesem Herbst um eine neue Abfüllung erweitert: Zukünftig wird es neben dem 12-, 15- und 18jährigen auch einen 10jährigen Highland Park geben. Auffallend ist die kleine Flasche, die nur 0,35 l enthält. Der Vorteil bei der Sache: wenn nur halb so viel drin ist, ist der Preis auch niedriger. Damit ist eigentlich klar, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Als Probierflasche bietet der 10jährige einen idealen Einstieg in die Welt von Highland Park.

Auf der Aquavitae entdeckt

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Die Auswahl auf der Aquavitae 2013  war unglaublich groß, und die Aussteller haben viele neue und tolle Abfüllungen dabei gehabt. Sie alle aufzulisten ist unmöglich, aber ein paar persönliche Entdeckungen möchte ich euch vorstellen:



1. Einen tollen Weihnachtswhisky entdecke ich bei "The Whisky Chamber": Dieser Bunnahabhain wurde am 24.12.1990 in ein Sherry Hogshead gefüllt und kam erst 22 Jahre später mit 53,2% in die Flasche. Passend zum Fest bietet er Sherry, Nuss, Toffee, Schokolade und dunkle Früchte ohne Ende.

Whisky-Messen: Aquavitae 2013

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Die Aquavitae 2013 ist zu Ende. Und wird von allen Seiten mit Lob überschüttet. Höchste Zeit also für einen kurzen Rückblick:


Neue Whiskeys braucht das Land - American Craft Distillers in Berlin

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Berlin ohne die Amerikaner? Undenkbar! Gewiss, unser Verhältnis zu Amerika war in den vergangenen Jahren nicht immer ungetrübt. Doch wenn ich durch Berlin laufe, bin ich immer wieder dankbar, dass es Amerika gegeben hat. Und dass die Amerikaner stur genug waren, diese Stadt nicht aufzugeben.
Für den Berliner Barconvent haben sie in diesem Jahr neue Whiskeys mitgebracht und vorab im Hilton vorgestellt.


alt, älter, unbezahlbar: Whisky-Tasting mit einem Malt Maniac

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Alter Whisky ist seltener und teurer. Aber ist er auch besser? Ein Tasting beim Regensburger Whisky-Club soll mir helfen, eine Antwort auf diese oft gestellte Frage zu finden.


 Und alt sind die Flaschen durchaus, die Peter "Pit" Krause für das 27. offizielle Club-Tasting zusammengestellt hat. Eine nicht allzu schwierige Aufgabe für ihn, schließlich trinkt und sammelt er Whisky bereits seit über 20 Jahren, und mittlerweile kann er aus einem Fundus von mehr als 4.000 Flaschen auswählen, viele davon alt und selten. Über Pit habe ich bereits an anderer Stelle berichtet [hier], heute soll es um die Whiskys gehen.
Inseln und Rauch hieß das Thema, und als ich die Flaschen sehe, die Pit im Nebenraum der Regensburger Wunderbar aufgebaut hat, komme ich mir plötzlich vor, als hätte ich Aladins Wunderlampe entdeckt. Acht Herzenswünsche werden heute abend erfüllt, und hier sind ihre Namen:

Regensburg: von Barbara-Küssen und Malt Maniacs

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Regensburg ist eine der ältesten Städte Deutschlands und seit dem Mittelalter auch ein Treffpunkt des Adels und der Kulturen Europas. Doch die Stadt hat mehr zu bieten als nur den Dom und alte Geschichten. Im unterirdischen Gewölbekeller der Wunderbar, mitten in der historischen Altstadt, entdecke ich die Eingangspforte ins Regensburger Whisky-Wunder-Land.


News Box: Glenmorangie, Glenfiddich, Gartbreck

Gewählt: Glenmorangie Taghta
Der erste demokratisch gewählte Whisky der Welt hat jetzt seinen Namen bekommen. "Glenmorangie Taghta" wird die neue Abfüllung der schottischen Highland-Brennerei laut Pressemitteilung heißen.

Im Rahmen des "Casks-Masters"-Programms konnten die Fans rund um den Globus zunächst den Whisky bestimmen und einen Namen vorschlagen. Die drei besten Vorschläge wurden von Sprachwissenschaftler Dr. MacCoinnich (Glasgow University) dann ins Gälische übersetzt und standen zur Online-Abstimmung. Gewonnen hat "Taghta", was im Gälischen soviel wie "auserkoren" bedeutet. Auf dem zweiten bzw. dritten Platz landeten  die Vorschläge "Coileanta" und "Salainn". 

In English: Interview with John Campbell, Laphroaig

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Und hier noch das Interview mit John Campbell im Original. Da in den Nebenräumen bereits die Vorbereitungen für das Laphroaig-Dinner mit Whisky-Koch Chris Pepper in vollem Gang waren, waren einige Nebengeräusche im Hintergrund unvermeidbar. Ich hoffe, es stört nicht zu sehr. Viel Spaß beim Zuhören.

(Zum Abspielen wird der Shockwave Flash Player benötigt.)
Die Übersetzung des Interviews findet ihr [hier]