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Es werden Posts vom 2016 angezeigt.

Whisky-in-Wiesbaden: Trinken für einen guten Zweck

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Eine besonders schöne Idee, das Jahr zu beenden, hatten Tom und Diana Zemann von Whisky-in-Wiesbaden. Sie luden zum Grill-Abend mit anschließendem Bottle-Kill ein. Am Ende wurde es dann auch noch richtig interessant. Der Erlös des Abends geht an das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden.



Weihnachtswünsche 2016

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So allmählich sollte Ruhe einkehren in jede Hütte, der Heilige Abend beginnt bald und mit ihm fangen die Weihnachtstage an. Für den ein oder anderen von uns waren die letzten Monate nicht immer leicht, doch jetzt wird es Zeit, sich ganz auf das Wesentliche im Leben zu besinnen: Gute Freunde, die Familie, die Menschen, die man liebt. 

Ich wünsche Euch, dass ihr Weihnachten mit den  Menschen verbringen könnt, die euch wichtig sind, dass die Tage friedvoll bleiben und ihr was Gutes zu essen und zu trinken habt. Und wenn es von allem etwas zu viel war, dann hilft vielleicht der "Naumann Bitter" vom lieben Thilo. 


Ich wünsche Euch ein frohes Fest.


Vom Schenken Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk - 
Du selber bist. Autor: …

Tomatin 2006 Vintage, Selected Single Cask Bottling for Germany, 2006-2016, first fill sherry butt, 57.6%

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Einzelfass-Abfüllungen durch die Brennerei erfreuen sich derzeit  großer Beliebtheit, nach Highland Park hat auch Tomatin eine First-fill-Sherry-Abfüllung exklusiv für Deutschland herausgebracht. In Frankfurt auf der Interwhisky wurde sie bereits vorgestellt, jetzt ist sie auch im Handel erhältlich.


Einst war Tomatin vor allem als Massenlieferant bekannt, doch in den letzten Jahren hat sich die Brennerei auch als Abfüller von interessanten Single Malts einen Namen gemacht. Seit 2013 gibt es unter dem Namen Cù Bòcan auch eine rauchige Version. Seit Beginn diesen Jahres wird Tomatin in Deutschland von Sierra Madre vertrieben. Auch in der Vergangenheit hat es gelegentlich Single Cask Bottlings von Tomatin gegeben. Bei einem Preis von etwa 70 Euro ein gutes PLV.

meine Tasting-Notes:

Bruichladdich 10, Single Cask, 12.11.2003-3.4.2014, 135 Flaschen, 50%

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Als 2011 der erste Bruichladdich 10 aus neuer Produktion herauskam, war die Begeisterung groß. Doch schon bald erlebten die Fans eine herbe Enttäuschung: 2014 verschwand er für zwei Jahre aus den Regalen. Jetzt ist er wieder zurückgekehrt. Was viele nicht wissen: für einen relativ kurzen Zeitraum, zwischen 2003 und 2004, hat man bei Bruichladdich viele Einzelfässer an Pivatpersonen verkauft, um den Cash-Flow zu erhöhen. 

Heute sind diese Fässer begehrte Raritäten.  Dirk Kurzawa aus Lauterbach war einer der Glücklichen, die damals den richtigen Riecher hatten und sich rechtzeitig eines der heute nur noch schwer erhältlichen Einzel-Fässer sichern konnten.



Adventskalender: Octomore 06.1 Scottish Barley, 5 Jahre, 2014, 57.0%

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Wer rauchige Whiskys mag, kommt am Octomore nicht vorbei. Seit seinem ersten Erscheinen 2008 begeistert er seine Fans immer wieder mit extrem hohen ppm-Zahlen bezüglich seines Rauchgehaltes. Gebrannt wird der Octomore in der schottischen Islay-Brennerei Bruichladdich und üblicherweise in einem Alter zwischen 3 und 6 Jahren abgefüllt. Vor kurzem erschien auch eine 10jährige Variante. Die Edition 06.1 reifte in amerikanischen Fässern und wurde zu 100% aus schottischer Gerste hergestellt. Der Rauchgehalt beträgt starke 167 ppm.



Meine Tasting Notes:

Adventskalender: Wo die besten Whisky-Bars sind - Whisky Guide Deutschland 2017

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An Weihnachten gehört auf jeden Fall ein gutes Buch unter den Baum. Wie wäre es denn in diesem Jahr mit einem Whisky-Buch? Der "Whisky Guide Deutschland" von Heinfried Tacke  gehört längst zu den Standard-Werken der deutschen Whisky-Literatur und ist ein wunderbarer Begleiter für eine Entdeckungsreise durch die Whisky-Szene in unserem eigenen Land. Denn Deutschland hat nicht nur  Brennereien, sondern auch eine Fülle von einzigartigen Whisky-Bars und grandiosen Whisky-Geschäften zu bieten.



Adventskalender: Mortlach, 1995-2016, refill Hogshead, Spirit & Cask Range, 46%

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2014 unternahm der Getränkegigant Diageo den Versuch, den Whisky seiner schottischen Speyside-Brennerei Mortlach als Luxus-Whisky zu positionieren. Man spendierte der Marke vier neue Abfüllungen sowie eine eigene Brand Ambassadorin und erhöhte die Preise drastisch. Inzwischen hat Diageo offensichtlich die Lust an diesem Experiment verloren, es ist ruhiger geworden um die Marke. 

Der Whisky von Mortlach gehört nach wie vor zu den besten, die die Speyside zu bieten hat. Bei dem unabhängigen Abfüller Spirit & Cask Range aus Mainhausen  habe ich einen traumhaften Mortlach aus einem refill-Fass entdeckt.



Speyburn 7 years, C&S Dram Collection, Hogshead No. 701273, 5.8.2009-26.9.2016, 58.4%

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Seit August 2006 gibt es die „C&S Dram Collection“, die tolle Whiskys mit vernünftigem Preis anbietet. Sie sind  zum Trinken gedacht, nicht zum Sammeln. Gemeinsam mit seinen Freunden in Schottland, unter anderem Brian Morrison, früherer Besitzer der Morrison Bowmore Distillerys sucht Andrea Caminneci spezielle Fässer für diese Serie. Wie immer in dieser Reihe wurde auch dieser Speyburn in Fass-Stärke abgefüllt.




Seit 1991 gehört Speyburn zur Gruppe der Inver House Distillers. Vor allem auf dem amerikanischen Markt ist der Whisky von Speyburn weit verbreitet.

Adventskalender: Spey Trutina, Single Malt, Ex-Bourbon Cask, 46%

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Die Speyside Distillery gehört zu den jüngeren Brennereien in Schottland, ihr erster Single Malt kam erst 1993 auf den Markt. 2014 wurde das Portfolio komplett überarbeitet, der Whisky erscheint seither unter dem Namen "Spey". Spey Trutina ist die neueste Abfüllung der Speyside Distillery und reifte mehrere Jahre in Ex-Bourbon Fässern.



Charles McLean hat ihn einen "eleganten und femininen Laura Ashley Malt" genannt. Besser könnte ich es auch nicht formulieren.

Adventskalender: Braon Peat, Batch 4, Whisky Warehouse No 8, Warehouse Collection, 57.0%

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Das heutige Kalendertürchen entführt uns in die schottische Insel-Welt der Inneren Hebriden. 2014 erschien das erste Batch des Braon Peat, eines rauchigen Single Malt von der Insel Islay, und war von Anfang an ein durchschlagender Erfolg. Seither hat die Abfüllung mehrere Preise gewonnen, unter anderem Gold beim C2C Spirits Cup 2015 (Batch 2) und  Silver Outstanding beim IWSC in London (Batch 4). Der Name der Brennerei darf nicht genannt werden, aber vielleicht werden echte Islay-Fans die Herkunft dieses Single Malts ja am Geschmack erkennen.





Braon Peat heißt übersetzt soviel wie "torfiges Tröpfchen", und die dominante Rauchnote gehört zu den Hauptmerkmalen des Geschmacks.

Adventskalender: Glenmorangie, A Midwinter Night's Dram, limited edition, 43%

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Schon im vergangenen Winter war der "Midwinter Night's Dram" von Glenmorangie in Großbritannien erhältlich. Mit dem großen Erfolg hatten die Macher vielleicht selbst nicht gerechnet. In diesem Winter wurde er noch einmal aufgelegt und ist erstmalig auch in Deutschland erhältlich.  Möglicherweise wird es in Zukunft regelmäßig eine Winter-Ausgabe von Glenmorangie geben.



Inhaltlich handelt es sich dabei um eine Kreuzung aus den Abfüllungen "Original" und "Lasanta": Whisky aus Ex-Bourbon-Fässern und  Whisky mit Sherry-Finish (extra-matured) aus Ex-Oloroso Fässern wurden für diese Abfüllung vermählt. Der Whisky trägt keine Altersangabe, der größte Teil der Fässer dürfte sich jedoch im Bereich zwischen 10 und 12 Jahren bewegen.

Longmorn 16 Jahre, 48%, OB-Bottling von 2014

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Longmorn ist eine der 15 Malt-Brennereien im Besitz von Chivas Brothers, die ihrerseits zum multinationalen Konzern Pernod Ricard gehören. Hinter Glenlivet und Aberlour spielt Longmorn nur die dritte Geige.  An offiziellen Abfüllungen gab es seit 2007 lediglich den Longmorn 16. 


Doch in jüngster Zeit hat die Marketing-Abteilung des Konzern ihre Liebe zu Longmorn entdeckt. Zu Beginn diesen Jahres kam die etwas abgespeckte "Distiller's Edition" auf den Markt, ein Whisky ohne Altersangabe und mit weniger Geschmack. Der alte Longmorn 16 wurde klammheimlich eingestellt und 2016 durch  eine neue Auflage ersetzt  - zu einem deutlich höheren Preis. 

World Whisky - Säntis Malt (Schweiz), Snow White No.1, 50 cl, 48%

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Unter dem Namen Säntis Malt produziert die Schweizer Brauer Locher in Appenzell seit 1999 auch Single Malt Whisky. Neben den Standard-Editionen Säntis, Dreifaltigkeit und Sigel erscheinen regelmäßig Sonder-Editionen.  "Snow White" wurde erstmals im Winter 2013 aufgelegt. Nach einer fünfjährigen Reifung im Bierfass erhielt der Whisky noch eine Nachreifung im Apfelschnaps-Fass. 


Seither sind regelmäßig zur Winterszeit weitere Versionen erschienen, 2014 erhielt das Schneewittchen ein Finish im Glühbierfass, Snow White III erhielt eine einjährige Nachreifung in alten Pflaumenschnapsfässern. Das aktuelle Schneewittchen IV aus dem Winter 2016 reifte wie üblich in Bierfässern und erhielt eine Nachreifung im Williams-Birnen-Schnapsfass.


Adventskalender: Arran, 20 years, 8/1995-10/2016, North Star, Bourbon Hogshead, Madeira Finish, 51.9%, 234 Flaschen

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Arran Distillery gehört zu den jungen Brennereien in Schottland. Erst im August 1995 wurde dort die Produktion aufgenommen. Seither hat sich die Brennerei einen treuen Fan-Kreis aufgebaut. Die vorliegende Single-Cask-Abfüllung von North Star stammt vom August 1995 und ist somit eine der ältesten Abfüllungen, die man bisher von Arran bekommen kann. Gereift wurde der Whisky in einem Bourbon Hogshead, mit anschließendem Finish im Madeira-Fass.


North Star Spirits ist ein neuer, unabhängiger Abfüller aus Glasgow, der im Oktober diesen Jahres in Schottland an den Start ging. In Deutschland sind die Single Cask Abfüllungen derzeit über finestwhisky.de und beim Importeur direkt erhältlich. Über die Firma werde ich euch in den nächsten Tagen noch mehr erzählen. Jetzt soll erst einmal der Whisky sprechen.

AdvenWorld Whisky - Omar (Taiwan), Single Malt Whisky, Nantou Distillery, 46%

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Seit kurzem ist unter dem Namen "Omar" ein neuer Whisky aus Taiwan in Deutschland erhältlich. Mit Arabien hat der Whisky jedoch nichts zu tun, destilliert wurde er in der taiwanesischen Nantou Distillery, die sich im Besitz der staatlichen  Taiwan Tobacco and Liquor Corporation (TTL) befindet.

Die Brennerei gibt es schon länger, doch Whisky produziert man dort erst seit 2008. Das lange Warten hat sich gelohnt, der Whisky aus Nantou gehört zu meinen interessantesten  Entdeckungen in diesem Jahr.



Insgesamt gehören 7 Brennereien zur TTL, Whisky wird jedoch nur in Nantou produziert. Das nötige Gerstenmalz wird aus Schottland importiert, für die Reifung werden Ex-Sherry- und Ex-Bourbon-Fässer benutzt. Fässer aus der eigenen Weinproduktion, z.B. Pflaumenweinfässer oder Lycheeweinfässer., werden für Nachreifungen eingesetzt.

Adventskalender: Edradour / Ballechin, 2008/2016, Single Malt Cuvée, 46%

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Edradour ist eine der kleinsten Brennereien in Schottland und liegt in den östlichen Highlands.  Seit 2006 wird dort auch eine rauchige Variante unter dem Namen Ballechin produziert. Für die vorliegende Abfüllung hat Besitzer Andrew Symington ein Fass Edradour und drei Fässer  Ballechin gemischt. Der Whisky darf sich trotzdem Single Malt nennen, da er aus einer einzigen Brennerei stammt. 




Die vier Fässer, die vermählt wurden, waren ein  Edradour 2008 Sherry-Butt (Fass-Nr.  123) und drei Ballechin 2008 Ex-Bourbon-Barrels (Fass-N. 293/294/295). Der resultierende Single Malt Scotch ist 8 Jahre alt,  nicht gefärbt, und mit 46 % vol. abgefüllt.

Meine Tasting-Notes:


Adventskalender: Ardmore very clouy, 2008/2016, Un-Chillfiltered Collection, 40%

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Signatory Vintage hat in der Vergangenheit schon öfter "naturtrübe" Whiskys auf den Markt gebracht, doch das Interesse war bisher eher verhalten. Vielleicht wird sich das mit dem neuen "Ardmore very cloudy" ändern, der vor einigen Tagen erschienen ist. Denn diese Art der Abfüllung hat durchaus ihren besonderen Reiz.



Whisky-Abfüllungen mit 40% sind in Fachkreisen eher verpönt. Doch warum eigentlich?

Adventskalender: Tipperary Watershed, Irish Single Malt Whiskey, Tipperary Boutique Distillery, 47%

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Seit Beginn diesen Jahres gibt es einen weiteren Neuzugang bei Irischen Whiskey-Marken: die Tipperary Boutique Whiskey Distillery. Dahinter verbirgt sich das Projekt von Jennifer Nickerson und ihrem Verlobten Liam Ahearn sowie Jennifers Vater Stuart Nickerson, einem renommierter Whiskyexperten aus Schottland.




Im Laufe des kommenden Jahres soll die neue Brennerei auf der Farm von Liam Ahearn errichtet werden. 

Tipperary Distillery. Interview mit Jennifer Nickerson

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Jennifer Nickerson ist nicht nur die Tochter eines renomierten schottischen Whisky-Experten, sie ist auch die Mit-Besitzerin und Mit-Begründerin der neuen Tipperary Boutique Distillery. Sie ist damit eine der wenigen Frauen weltweit, die eine Brennerei besitzen bzw. gegründet haben. Auf der Interwhisky Frankfurt hatte ich Gelegenheit zu einem Gespräch mit der jungen Frau. Ich bin mir sicher, wir werden in den nächsten Jahren noch viel von Tipperary Whiskey hören.



MM: Jennifer, kannst du dich kurz meinen Lesern vorstellen?

Jennifer: Hi, mein Name ist Jennifer Nickerson.

Adventskalender: Glen Garioch, 20 Jahre, Single Cask Collection

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Vor ein paar Tagen hatte ich euch einen traumhaften Glen Garioch aus dem Ex-Sherry-Butt präsentiert. Für das heutige "Türchen" am Adventskalender habe ich ich noch einmal einen älteren Glen Garioch ausgewählt, aber diesmal aus dem Ex-Bourbon Hogshead. Ob er mir wohl genauso gut gefällt?



HInter dem Namen "Single Cask Collection" verbirgt sich ein österreichischer Abfüller, der seit ca. 2010 Einzelfässer herausbringt. 

Meine Tasting Notes:

Adventskalender: Caledonian Grain Whisky, 28 years

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Schottischer Grain Whisky führt bei uns eher ein Schattendasein. Doch alte Grain Whiskys können traumhaft sein. Wie beispielsweise dieser Caledonien aus der inzwischen geschlossenen gleichnamigen Brennerei in Edinburgh, den Gregor für unser Sharing Angels Tasting auf der Interwhisky ausgewählt hatte.




Adventskalender: Slitisian Liqueur. Vanille-Likör auf Whiskybasis

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Der 6jährige Slitisian Single Grain Whisky der Schlitzer Destillerie hat vor wenigen Tagen bei den Germany's Best Whisky Awards eine Silbermedaille errungen. Doch auch andere Produkte aus der alten Traditionsbrennerei verdienen Beachtung. Beispielsweise ihr Whisky-Likör.  Destillationsmeisterin Nina hat ihn auf der Basis von Whiskydestillat mit echter Bourbon-Vanille verfeinert.


Der Whisky der Schlitzer Destillerie zeichnet sich unter anderem durch eine feine Vanille-Note aus. Der Likör greift diese Aroma-Richtung auf und hebt sie besonders hervor. Die Tasting-Notes sind diesmal ganz einfach: Vanille pur!

Adventskalender: Mc Raven Single Malt, Sauerländer Edelbrennerei, Einzelfass-Abfüllung, Fass Nr. 1010, 3 Jahre

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Die Sauerländer Edelbrennerei ist vor kurzem umgezogen, und bietet nun in einem ehemaligen alten Sägewerk ein traumhaftes Ambiente für Besucher der Brennerei. Seit 2007 wird der Mc Raven Single Malt Whisky gebrannt.  2011 wurde die Rezeptur verbessert: der Whisyk reift jetzt zuerst in ehemaligen Rotweinfässern und wird dann in Ex-Bourbonfässern weiter gelagert. 

Auf der Interwhisky konnte ich auch ihre neuen Whisky-Pralinen probieren, gefüllt mit McRaven Single Malt - ein großer Genuss und genau das Richtige für einen edel befüllten Weihnachtsteller. 





Meine Tasting Notes:

Adventskalender: Glen Garioch 18, first fill Sherry butt, handfilled by Marion Pepper

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Die Brennerei Glen Garioch wurde bereits 1797 gegründet und gehört seit 1970 zu Morrison Bowmore, die ihrerseits 1994 von Suntory übernommen wurden. Mit nur zwei Brennblasen gehört sie zu den kleinen Brennereien in Schottland, doch in den letzten Jahren wurde die Produktion kontinuierlich ausgebaut. 

Die Standard-Range besteht aus der Founder's Reserve und einer 12 Jahre alten Abfüllung. Ältere Glen Garioch sind in jüngster Zeit vermehrt bei unabhängigen Abfüllern aufgetaucht. Ein besonderes Highlight war für mich dieser 18jährige Glen Garioch aus einem First-Fill-Sherry-Butt, den ich kürzlich bei Whisky-Koch in Darmstadt probieren konnte und den die Chefin persönlich in der Brennerei abgefüllt hat. Danke an Marion für diesen Genuss :-)

Meine Tasting Notes:

Adventskalender: The Big Strand, Islay Single Malt

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Allmählich holt uns die Kälte ein, und es wird Zeit, die rauchigen Whiskys wieder hervorzukramen. Neu in Deutschland ist "The Big Strand" von Morrison & Mackay. Die rauchige NAS-Abfüllung ist nach dem langen Sandstrand der Insel Islay benannt und signalisiert schon im Namen, was wir zu erwarten haben: viel Rauch, und einen langen, wärmenden Abgang.


The Big Strand, Islay Single Malt Whisky, 46%, nicht kühlgefiltert, ohne Farbzusätze

Meine Tasting Notes:

Aroma: frisch und süß, Zitronen- und Mirabellenaromen verstecken sich unter einer kräftigen Ladung sanften Torfrauchs. Dazu kommen Spearmint, Aniskörmer und der Geruch von altem Eisen.

Geschmack: viel Asche und Öl, auf der Zungenspitze erst süß, dann auf dem Rest der Zunge eine kräftige Salznote. Teer macht sich schließlich breit.

Nachklang: lang und wärmend

MargareteMarie meint: Der Big Strand ist gemäßigt komplex, wunderbar rund und rauchig. Er besticht durch angenehme Aromen und einen sehr milden, langen und wärmenden Abgang.…

Adventskalender: Blair Athol 18, Sonderabfüllung für Whisky-Botschafter, Douglas Laing, Einzelfass-Abfüllung, Sherry Butt, 300 Flaschen

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Mit der  Serie "Old Particular" bringt der unabhängige Abfüller Douglas Laing Einzelfass-Abfüllungen der verschiedensten schottischen Brennereien  auf den Markt -  ohne Farbzusätze und ohne Kühlfiltrierung. 

In Zusammenarbeit mit dem Bremer Spirituosen Contor und dem Whiskybotschafter erschien anlässlich der Interwhisky Frankfurt eine Exklusiv-Abfüllung für Messe-Gäste: ein 18 Jahre alter Blair Athol aus dem Sherry-Fass.  

Mein Urteil: da haben Timo Lambrecht und Hans-Christian Rosenberg gemeinsam was Schönes aus dem Fasslager von Douglas Laing herausgerollt. Genau das richtige, um damit meinen diesjährigen Adventskalender zu eröffnen. Die beiden sollten öfter was zusammen machen ;-)

Deutschlands Bester Whisky: Whisky aus Schlitz unter den Top Ten

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Eines der Highlights der Frankfurter Whisky-Messe sind die Preisverleihungen im Rahmen der "Germany's Best Whisky Awards". In diesem Jahr kommt Deutschlands bester Whisky aus der Distillerie Habbel in Sprockhövel und ist eine 14 Jahre alte Einzelfassabfüllung in Fasstärke. 

Was mich persönlich besonders freut: auch die Brennerei im hiesigen Schlitz hat es wieder geschafft, unter die Top Ten zu kommen und hat mit ihrem sechs Jahre alten Slitisian Single Grain Whisky Silber geholt. Mit Platz sieben im Gesamt-Ranking  ist ihre Siegerabfüllung damit  gleichzeitig Hessens bester Whisky geworden.  Auch Deutschlands Bester Whisky-Shop und Beste Whisky-Bar wurden gekürt.



Interwhisky Frankfurt 2016

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Es war vielleicht nicht die spannendste, aber mit Sicherheit die schönste Interwhisky der letzten Jahre. Wer am vergangenen Wochenende den Weg in das Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengarten fand, wurde reich belohnt. Ein verändertes Raumkonzept bot Platz für alle, es war voll, aber nicht zu voll, und sowohl die Gäste als auch die Mitarbeiter erlebten drei Tage entspannten Genuss und ein reichhaltiges Angebot.




Edradour-Ballechin-Cuvée

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Bei Edradour tut sich derzeit einiges: die Brennerei ist mitten im Umbau, um die Kapazitäten für ihre Whisky-Produktion zu vergrößern. Zum Jahresende hat sich die Brennerei deshalb für ihre Fans etwas besonderes überlegt, und ein Cuvée aus getorftem Malz (Balechin) und ungetorftem Malz (Edradour) auf den Markt gebracht.






Dabei handelt es sich um eine Vermählung von insgesamt vier Fässern: Einem Edradour 2008 Sherry-Butt (Fassnr. #123) und drei Ballechin 2008 Ex-Bourbon-Barrels (Fassnr. #293/294/295). Der resultierende Single Malt Scotch ist 8 Jahre alt, ist nicht gefärbt, und wird mit 46 % vol. abgefüllt.  UVP 59,50 €.

Hier die offiziellen Tasting-Notes der Pressemitteilung: "Im Geschmack: Weich, ausgewogen, schöne Einbindung des Rauches. In der Nase zunächst die Süße des Edradours, eine Rauchnote - sehr dezent - , aromatisch. Im Mund kommt dann der Ballechin voll zur Geltung, zusammen mit der Süße, den Mandeln, den dunklen Früchten und etwas Orange. Das Finish ist lang anhaltend!&…

Glenmorangie Research Programme unterstützt Forschungsprojekt der Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen

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Was hat die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen mit dem Whisky von Glenmorangie zu tun? Mehr als ihr wahrscheinlich denkt. Seit 2008 unterhält die Glenmorangie Company eine Partnerschaft mit dem Schottischen Nationalmuseum in Edinburgh, um die bisher kaum bekannte Epoche des Frühmittelalters in Schottland zu erforschen. Jüngstes Forschungsprojekt war die Rolle, die das Edelmetall Silber als Wirtschafts- und Machtfaktor spielte. 

Jetzt wird das Projekt ausgedehnt, und in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Baltische und Skandinavische Forschung der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen soll die Forschungsarbeit in ihren europäischen Kontext gestellt werden.



The Macallan mit limitierter Ausgabe des"Rare Cask Black"

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The Macallan ist vor allem für seine Sherry-Fässer berühmt. An Rauch denkt man normalerweise nicht, wenn es um Macallan geht. Doch seit geraumer Zeit wird ein rauchiger Macallan unter dem Namen "Rare Cask Black" in den Duty-Free-Shops an exklusiven Flughäfen weltweit angeboten. Die Auflage ist relativ klein, angeblich lagern weniger als einhundert Fässer in der schottischen Nobel-Brennerei, die Teil einer Experimental-Reihe waren und rauchigen Whisky von The Macallan enthalten. 



Jetzt gibt es auch eine limitierte Edition dieses limitieren Whiskys: die limited Edition Rare Cask Black. Die Abfüllung trägt keine Altersangabe und ist online über die Brennerei direkt erhältlich. Geliefert wird auf die Kanalinseln, nach Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Südafrika, Schweden und in die Schweiz. Und natürlich an die exklusiven Flughäfen dieser Welt.

Der Preis liegt bei £395 (70cl), kann jedoch je nach Lieferkosten und nationalen Steuern variieren.



TIMOROUS BEASTIE 21 YEARS OLD AB SOFORT IN DEUTSCHLAND ERHÄLTLICH

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Seit seiner Markteinführung 2014 hat  "Timorous Beastie" viele Freunde gefunden. Der Blended Malt des unabhängigen Abfüllers  Douglas Laing  setzt sich aus verschiedenen Highland-Whiskys der Brennereien Dalmore, Glengoyne, Glen Garioch und Blair Athol zusammen. Rechtzeitig vor Weihnachten erscheint mit "Timorous Beastie 21 Sherry Edition" jetzt auch eine 21 Jahre alte Sonderabfüllung aus dem Sherryfass.

Vor wenigen Monaten war bereits eine 40 Jahre alte Sonderedition von Timorous Beastie erschienen. Der neue Timorous Beastie 21 setzt sich ebenfalls as verschiedenen Highland Malts zusammen, reifte jedoch im Gegensatz zur Standard-Ausgabe in Ex-Sherryfässern. 

Abgefüllt wurde mit einem relativ hohen Alkoholgehalt von 46,8% Vol., und man verzichtete gänzlich auf Farbstoffe und den Einsatz von Kältefiltration. Der UVP beträgt ca. 100 Euro. Nur 2.718 Flaschen existieren weltweit, für den deutschen Markt sind 450 Flaschen verfügbar.

Weitere Details gibt's in der fo…

Glenmorangie A Midwinter Night’s Dram ist wieder da

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"Glenmorangie A Midwinter Night’s Dram" war in Großbritannien bereits im vergangenen Winter als exklusive Sonderedition bei Sainsbury's und im Einzelhandel erhältlich. Er avancierte rasch zum Geheimtip und war schon sehr bald ausverkauft. Jetzt ist er wieder da und kommt demnächst auch in Deutschland in die Regale.

Gerüchten zufolge möchte Glenmorangie zusätzlich zu den Sonderabfüllungen der Private Edition auch eine jährliche Winter Edition etablieren. Mit dem "Midwinter Night's Dram" bietet Glenmorangie einen süffigen Whisky mit winterlichen Aromen zum attraktiven Preis (UVP 42 €). Gereift ist der Whisky in Ex-Bourbon-Fässern und ehemaligen Oloroso-Sherry-Fässern, und stellt somit eine interessante Alternative zum klassischen Lasanta dar. Abgefüllt wird mit 43%, nicht kühlgefiltert.




Weitere Informationen gibt's in der folgenden Pressemitteilung:

Irischer Temple Bar Whiskey jetzt auch in Deutschland erhältlich

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Pub Whiskeys haben in Irland eine lange Tradition. Auch die berühmte Dubliner Temple Bar hat seit 2015 ihren eigenen Hauswhiskey: The Temple Bar Signature Reserve, der aus Whiskey aus Ex-Bourbon- und Ex-Portweinfässern kreiert wurde. Inzwischen haben eine 10 Jahre alte und eine 15 Jahre alte Ausgabe das Portfolio ergänzt. In Deutschland sind die Whiskeys von Temple Bar bei www.irish-whiskeys.de erhältlich. Weitere Infos dazu in der folgenden Pressemitteilung:

The Big Strand, Islay Single Malt Scotch Whisky, Morrison & Mackay

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Rauchige Whiskys sind nach wie vor im Trend, und Caminneci Wine & Spirits Partner trägt diesem Trend jetzt Rechnung: Mit "The Big Strand" erweitert die Firma ihr Angebot an rauchigen Islay Single Malt Whiskys. Viel Informationen gibt die Pressemitteilung leider nicht her, aber die Verkostungsnotizen nehmen uns gedanklich mit an den größten Strand von Islay und sind lesenswert.

Timo Lambrecht (Bremer Spirituosen Contor) zum „KEEPER OF THE QUAICH“ ernannt

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Wer viel auf Whisky-Messen unterwegs ist, kennt auch Timo Lambrecht vom Bremer Spirituosen Contor. Seit mehr als 15 Jahren setzt er sich unermüdlich für den Vertrieb seiner Whisky-Marken ein, und als Head of Marketing ist er heute verantwortlich für viele exklusive Spirituosen-Marken in Deutschland. 

So viel Engagement muss Früchte zeigen: Bei den  International Spirits Awards 2016 wurde er in diesem Frühjahr zum Importeur des Jahres gekürt. Jetzt hat er einen weiteren, prestigeträchtigen Titel erhalten. Im Oktober wurde er zum "Keeper of the Quaich" ernannt, eine der höchsten Auszeichnungen, die die schottische Whisky-Industrie zu vergeben hat. Details gibt's in der folgenden Presse-Erklärung, die ich gerne weitergebe.

Congrats, Timo! Ich gratulier ganz herzlich!







Mook. Ein Gin aus dem Frankfurter Elfenbeinturm

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Gestern abend hat Restaurant-Guru Christian Mook seine neue Zeitschrift "The Frankfurter" der Öffentlichkeit präsentiert. Da  Essen, Trinken und Lesen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehören, habe ich mich gerne zu der kleinen Feierstunde ins Frankfurter Zenzakan einladen lassen. Und bei der Gelegenheit einen fantastischen Gin entdeckt. 



Wemyss Malt & Kingsbarns Tasting Tour

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Die Tasting Tours von Corinna Schwarz und Dietmar Schulz gelten unter Whisky-Fans schon lange als Geheimtip. Diesmal ist es den beiden gelungen, Mr. William Wemyss für vier exklusive Termine nach Deutschland zu holen. Mit im Reisegepäck hatten sie zwei besondere Einzelfass-Abfüllungen, die von Didi und Corinna eigens für diese Tour ausgewählt worden waren - und als besonderes Highlight den New Make der neuen Kingsbarns Distillery. 




Tasting Notes: Nomad Outland Small Batch

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Cross over sind derzeit beliebt. Bourbon mit Scotch, Scotch mit japanischem Whisky, oder Sherry mit Whisky aus Schottland. So wie im Falle des Nomad Outland Whisky von Gonzáles Byass.




Tasting Notes: Jameson The Cooper's Croze

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Gleich drei neue Abfüllungen sind in diesem Sommer bei Jameson erschienen, und sie sollen der traditionsreichen Irischen Marke zu modernem Glanz verhelfen. Die Trilogie "The Whiskey Makers Series" verabschiedet sich nicht nur äußerlich von dem bisherigen, altväterlichen Erscheinungsbild in grüner Flasche. Auch inhaltlich versucht man, auf neue Konzepte zu setzen.The Cooper's Croze ist dem Chef-Küfer der Brennerei, Ger Buckley, gewidmet und soll den Einfluß der Fass-Aromen auf den Whiskey in den Vordergrund stellen.




Tasting Notes: Glenfiddich Experimental Series IPA + XX

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Gleich zwei neue Abfüllungen hat Glenfiddich zu Beginn des Monats auf den Markt gebracht, und beide sind nicht nur limitiert, sondern auch spannend. Denn Glenfiddich gibt diesen Abfüllungen ein menschliches Gesicht. Die Idee hat Charme - aber hat sie auch Geschmack?


Tasting Notes: Io und Pegasus. Zwei rauchige Gestirne des Scotch Universe

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Seit kurzem sind die ersten Abfüllungen des neuen, unabhängigen Abfüllers Scotch Universe in Deutschland erhältlich.  Die Firmeninhaber haben dabei den Griff nach den Sternen gewagt und ihre Whiskys nach Himmelskörpern benannt. Über die Köpfe hinter dem neuen Namen hatte ich ja bereits berichtet. Heute möchte ich euch passend zur Jahreszeit zwei rauchige Abfüllungen  vorstellen: Io und Pegasus. Denn diese himmlischen Objekte sollen im Herbst besonders gut zu beobachten sein.



The Good Old Days of Macdonald & Muir (2): Glen Moray Centenary

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Ebenso wie Glenmorangie begann auch Glen Moray ihr Dasein als Bierbrauerei, ehe sie in eine Whisky-Brennerei umgewandelt wurde. Doch anders als die berühmte Schwester am Dornoch Firth war Glen Moray jahrzentelang das Aschenputtel, und rangiert bis heute unterhalb des Radars der Mehrheitsmeute. Dabei hat diese oft unterschätzte Schönheit aus Elgin so manche Perle zu bieten.



C&S Dram Regional, (kein) Blended Malt, Islay North

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Aufmerksamen Lesern meines Blogs wird nicht entgangen sein, dass ich diesen Sommer ein besonderes Augenmerk auf Blended Malts lege. Denn derzeit kommt so manche interessante Malt-Mischung in die Regale, und es scheint der heimliche Trend des Jahres zu werden. Bei Caminneci Wine & Spirits Partner habe ich ein besonders interessantes Exemplar gefunden. Dieser Blended Malt Islay North hat nämlich ein kleines Geheimnis: er ist ein Blend, der gar kein Blend ist. Sondern ein Single Malt.



Tasting Notes: Säntis Malt, Edition Himmelberg, 43%, 4 Jahre, bier- und weinfassgereift, Schweiz

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Säntis Malt Himmelberg gehört zu den Standard--Abfüllungen aus der Schweizer Destillerie und Brauerei Locher. Benannt wurde dieser Whisky nach einem der umliegenden Berge der Brennerei im Alpsteingebirge, dem Himmbelberg. Der Whisky reifte zunächst in ehemaligen Bierfässern, danach erhielt er noch ein längeres Finish in verschiedenen Wein- und Süßweinfässern.

Chivas Regal Ultis

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Auch Chivas Regal hat jetzt die Blended Malts entdeckt. Wie die heutige Pressemitteilung verlauten läßt, wird im Laufe des Monats der neue Chivas Regal Ultis den Weg in den Verkaufsregale finden. Fünf Single Malts wurden in dieser neuen Abfüllung gemischt: Tormore, Longmorn, Strathisla, Allt A'Bhainne und Braeval.




The Good Old Days of Macdonald and Muir (1): Bailie Nicol Jarvie

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Im vergangenen Jahr lagen etwa 20 Millionen Whiskyfässer in schottischen Lagerhallen, und sie alle warten nur darauf, abgefüllt zu werden und milliardenfach die Whiskyregale zu füllen. Und manchmal fühle ich mich von der ständig steigenden Flut dieses Angebots schier überfordert.

Doch es gibt immer wieder Abfüllungen, die aus diesem Meer von Flaschen herausragen. Manchmal, weil der Whisky darin besonders gut schmeckt. Manchmal, weil sie eine ganz besondere Geschichte haben. Und manchmal auch beides.

Die Abfüllungen, die ich euch in loser Folge in den nächsten Wochen vorstellen möchte, gehören zu letztgenannter Kategorie. Sie ragen aus der Masse heraus, weil ihr Inhalt die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts erzählt. Sie erzählen die Geschichte einer schottischen Whisky-Institution, die über einhundert Jahre lang die Whisky-Welt prägte und bis heute fortwirkt, auch wenn es sie längst nicht mehr gibt. 

Sie erzählten die Geschichte von einer der ganz großen, bedeutsamen Firmen der Branche,…