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Es werden Posts vom April, 2017 angezeigt.

Lowlands: diese 10 Brennereien musst du besichtigt haben

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Hand aufs Herz - wer von euch wollte schon immer mal die schottischen Lowlands bereisen? Wahrscheinlich die wenigsten von euch. Wer in Schottland Urlaub machen will, denkt zumeist an die Highlands. Sehr zu unrecht, wie ich finde. Denn die Lowlands mausern sich derzeit zum heißen Insider-Tip - vor allem für Whiskyfreaks. Hier sind meine Top Empfehlungen, welche Ziele sich derzeit wirklich lohnen.


In der Vergangenheit waren die Lowlands vor allem für ihre "lost distilleries", ihre "verlorenen", also stillgelegten oder abgerissenen Brennereien berühmt. Wer Brennereien besichtigen wollte, hat die Lowlands deshalb meist schnellstmöglich hinter sich gelassen, um in den Highlands das destillierte Glück zu finden.

Doch gerade in den Lowlands entstehen derzeit aufregende, neue Projekte, die mich sehr neugierig gemacht haben.  Deshalb habe ich in diesem Frühjahr beschlossen, mir die Lowlands vorzunehmen und möglichst viele Destillerien abzuklappern, um die besten Ziele aufz…

Tasting Notes: Glen Garioch, 5 Jahre, C&S Dram Collection

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Glen Garioch liegt westlich von Aberdeen und gehört mittlerweile zum Spirituosen-Riesen BeamSuntory. Bei nur einem Paar Brennblasen ist die Produktionsmenge aber eher gering. Der unabhängige Abfüller C&S Dram Collection hat vor kurzem einen überraschend fruchtigen Glen Garioch herausgebracht.




Meine Tasting Notes:Glen Garioch, 5 Jahre, C&S Dram Collection, 4.10.2011-23.01.2017, Fass-Nr. 2784, 254 Flaschen, 60.5%
Aroma: Gleich zu Beginn schöne Honig-, Malz und Früchtenoten, voluminös und süß, saftige Birnen aus der Dose, ein bißchen Ananas und Pfirsichhälften auf Mürbeteigkuchen. Darunter verbirgt sich eine trockene, staubige Erdigkeit. Trotz der hohen Alkoholkonzentration gibt's kein Stechen in der Nase.

Geschmack: auch auf der Zunge finden sich die Fruchtaromen wieder, Ananas-, Pfirsich- und Maracujasaft, überraschen mild, cremig und leicht ölig, angenehmes Mundgefühl, mit einer kräutrigen Würze, am Ende sehr trocken, da bleibt die Spucke schnell weg.

Nachklang: kurz und troc…

Glenlossie, 19 Jahre, Whisky Warehouse No 8, 1997-2016, Bourbon Hogshead, 57.0%

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Der Whisky von Glenlossie findet vor allem in den Blends von Haig seine Verwendung. Doch auch bei unabhängigen Abfüllern taucht er gelegentlich auf. 75-80 stündige Fermentierungszeiten verleihen dem New Make von Glenlossie einen eher leichten, grünen, grasigen Charakter.

meine Tasting-Notes:Glenlossie, 19 Jahre,  Whisky Warehouse  No 8, 26.11.1997-28.22.2016, Fass-Nr. 7070, Bourbon Hogshead, 245 Flaschen, 57.0%
Aroma: sehr malzig, mit viel Apfe im ersten Antrittl, frischen Birnen und Zitrone. Wer sich Zeit läßt, wird mit Ananas, süßem Klee, und Honig belohnt.Vanille finde ich eher nicht, das Fass war wohl schon mehrmals belegt. Dafür kommen nach einer Weile die besonderen Töne - helle, feuchte Tonerde, nasse Steine, grüne Blätter und Marzipan.

Geschmack: würzig, wachsig, ölig, nussig, seidig und süß, leicht scharf auf der Zunge

Nachklang: mittellang

MargareteMarie meint: Ein wunderschöner, altmodischer Genießertropfen für Sommertage. Unbedingt atmen lassen. Ein paar Tropfen Wasser bringen…